Protest auf der Straße kennt viele Formen. Die Fridays-for-Future-Demos sind laut, mal wird musiziert, mal geschwiegen. Gespräche zwischen Teilnehmer*innen entstehen spontan, oft wäre eine Fortsetzung wünschenswert – gerade, wenn man mit einem Menschen ins Gespräch kommt, der ganz anders ist als man selbst.

„play\rewind“ soll dafür einen Gesprächsraum bieten. Es bringt gezielt die Jungen und die Alten in einen Austausch miteinander: die Generation, die vielleicht gegen den Vietnamkrieg oder für den Atomausstieg auf die Straße ging oder eben auch nicht, und die der Jugendlichen, die heute für einen ernstzunehmenden Klimaschutz erneut sich auf den Straßen zusammenfindet. Wir wollen voneinander lernen und fragen, wer Vorbild für wen sein kann.

In der März-Session ist das Thema: „Was wir woll(t)en“. Was sind die Forderungen von Fridays for Future? Was waren die Forderungen der 68er? Es geht um Inhalte, Artikulation, Erfolg, Scheitern und Aussichten.

Teilnehmer*innen sollten sich damit einverstanden erklären, dass ihre Antworten Teil einer künstlerischen Video-Installation werden und ein Filmteam eine Dokumentation über die intergenerationellen Begegnungen dreht. Nähere Informationen darüber erfahren Sie auf unserer Homepage: www.giesinger-bahnhof.de

Konzipiert und durchgeführt wird „play\rewind“ vom Kunstkollektiv Büro Grandezza, das über mehrere Monate hinweg eine Serie der „play\rewind“-Sessions im Kulturzentrum Giesinger Bahnhof anbietet.

Gefördert vom Kulturreferat der LH München, Kulturelle Bildung und vom Bezirksausschuss 17 Obergiesing-Fasangarten.